Das Lebensmittelrecht und das neue EU-Hygienepaket

Seit dem 01. 01. 2006 gilt das neue EU Hygienepaket. Deswegen musste die nationale Lebensmittelhygiene-Gesetz angepasst werden. Einen Überblick über die neuen Gesetzestexte findet man hier.


Fachkenntnisse sind Pflicht

Alle Personen, die in der Gemeinschaftsverpflegung mit Lebensmittel umgehen, müssen Fachkenntnisse in Lebensmittelhygiene besitzen. Schulungen in Lebensmittelhygiene sind gesetzlich vorgeschrieben und müssen mindestens einmal pro Jahr stattfinden.

Zusätzlich ist eine jährliche Belehrung im Infektionsschutz erforderlich.

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Kennzeichnungspflicht

Eine Speisekarte informiert über die angebotenen Speisen, dazu gehört auch welche Zusatzstoffe enthalten sind, oder die Bezeichnung der Tierart bei einem Fleischgericht. Diese Angaben sind Pflicht, auch auf Speiseplänen von Schulmensen.

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Ungebetene Gäste

Sie sind klein, aber oho. Mikroorganismen - dazu zählen Bakterien, Schimmelpilze, und Viren - bevölkern jeden Winkel unserer Erde. Und machen sich dabei überaus nützlich, fleissige Helfer in ganz unterschiedlichen Gebieten, z.Bsp. bei Verdauung, Kompostierung, Käseherstellung oder auch in der Kläranlage. Es gibt aber auch Mikroorganismen, die Lebensmittelinfektionen oder Lebensmittelvergiftungen verursachen - die haben in der Küche nichts zu suchen. ...mehr.


Personalhygiene

Grundlage für die Lebensmittelhygiene ist eine gute Personalhygiene. Mehr dazu hier ..


Lebensmittelhygiene

Welche Hygienemaßnahmen bei der Zubereitung der Speisen beugen Lebensmittelinfektionen vor? Was sollte man bei der Verwendung von besonders risikobelasteten Lebensmitteln, wie rohe Eier oder Hackfleisch beachten? Näheres findet man hier ...


Wareneingang - Lagerung - Temperaturkontrollen

Der Lebensmittelunternehmer, also auch eine Schulmensa, ist für die Sicherheit und Qualität der Lebensmittel verantwortlich. Nur einwandfreie Waren dürfen angenommen werden. Lebensmittel müssen richtig gelagert werden. Bei der Lagerung und Verarbeitung spielt die richtige Temperatur eine wichtige Rolle, um dem Wachstum von gefährlichen Keimen vorzubeugen.

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Rückstellproben

Rückstellproben sind vorgeschrieben für Speisen, die mit rohen Hühnereiern hergestellt wurden. Es ist aber dringend empfehlenswert, Rückstellproben von allen in der Schulmensa hergestellten Speisen zu machen. Sie dienen als Nachweis, ob die ausgegebenen Speisen eine Erkrankung verursacht haben. Falls ja, kann man mit Hilfe der Rückstellproben den Erreger schneller identifizieren. ...mehr.